Offizieller Partner des Forums
User Online (0):
Als registrierter Benutzer darfst Du im Forum auch schreiben (Fragen stellen und an Diskussionen teilnehmen). Auch stehen Dir als registrierter Benutzer etliche Möglichkeiten zur Verfügung, die Du sonst nicht sehen kannst. Eine Registrierung ist selbstverständlich kostenlos und unverbindlich und kann jederzeit auch wieder beendet werden.
Neue Berichte und Änderungen für die Nagerinfos schicke bitte per Email an moderator@nagerforum.com.
Veröffentlichte Berichte werden mit 5 Gurken belohnt. Die Berichte können als Text, HTML oder Word-Datei eingesendet werden. Gerne auch mit Bildern.
nagerforum.com - User - Wissenswertes über Zwerghamster - Seite 1 -
Artikel > Hamster
Wissenswertes über Zwerghamster - Seite 1

Herkunft

Die Dsungaren kommen ursprünglich aus den Steppen  Kasachstans und Südwest Sibiriens.
Sie legen tiefe und weit verzweigte Baue an. Ihr Fell ist normalerweise gräulich und färbt sich im Winter weiß.
Der Campbell Zwerghamster bewohnt die Steppen der Mongolei, Mandschurei, Nordchina und die im südlichen Zentralsibierien. Er ist dem Dsungaren sehr ähnlich, edoch runder in der Körperform, sein Fell ist grau/braun gefärbt, der Bauch weißlich und auf dem Rücken tragen sie ebenfalls einen dunklen Strich. Zu erkenn sind sie leicht an den hellen Flecken um ihre Schnauze..
Der Roborowski Zwerghamster ist der kleinste von den hier vorgestellten Zwerghamstern.
Sie kommen ursprünglich aus dem Osten Kasachstans und dem Norden Chinas, dort bewohnen sie größtenteils Wüstenlandschaften.
Robos sind Sandfarben gefärbt mit hellen Flecken über den Augen und einem weißen Bäuchlein. Sie sind schlechtere Kletterer.
Der chinesische Streifenhamster ist vor allem in Südsibirien, der Mongolei, Nordchina und Korea zu Hause. Er hat ein ca. 2cm langes Schwänzchen und seine Duftdrüsen sitzen im Gegensatz zu anderen Zwerghamstern am Rücken.
Er ist ein äußerst geschickter Kletterer.

Sozialleben

Die meisten Zwerghamster leben in freier Natur ganz oder zeitweilig als Pärchen zusammen oder im Gruppenverband.Einige Zwerghamsterarten leben als Paar zusammen mit ihrem Nachwuchs, andere (wie der Chinesische Zwerghamster) leben grundsätzlich alleine. Allerdings leben auch in freier Wildbahn niemals 2 gleichgeschlechtliche, erwachsene Zwerghamster zusammen. Aus diesem grund sollten Zwerghamster in der Heimtierhaltung eher allein gehalten werden. Die Tiere werden in gleichgeschlechtlicher Paar- oder Gruppenhaltung einem enormen und vor allem ständigen Stress ausgesetzt. Oftmals vertragen sich die Tiere bis zur Geschlechtsreife und fangen dann erst an sich zu Streiten. Dies führte nicht selten zu schlimmen oder tödlichen Verletzungen.
Aber auch, wenn sich die Tiere ihr Leben lang „vertragen“, wirkt sich der ständige Stress bei einigen negativ auf das Immunsystem aus, sie werden schneller krank und die Lebenszeit verkürzt sich.
Zwerghamster fühlen sich in der Einzelhaltung wohler, als in einer erzwungenen Gemeinschaftshaltung mit gleichgeschlechtlichen Artgenossen.

 

Anschaffung

Wenn man auf die Idee kommt sich einen Hamster zu holen, oder  einen im Zoogeschäft sieht und man sich von dem süßen Tierchen kaum noch trennen kann, sollte man dennoch vorerst Widerstehen.

Am besten man setzt sich zu Hause hin und stellt sich selbst folgende Fragen:

Bin ich bereit bis zu 4 Jahre auf das Tier zu achten, kann ich das ?
Interessiert mich das Tier so sehr, dass ich mich über einen langen Zeitraum jeden Tag gerne um das Tier kümmere und es versorge?
Habe ich genug Platz um dem Tier ein artgerechtes Gehege zu bieten?
Kann ich ihm täglich beaufsichtigten Auslauf anbieten ?
Ist es tagsüber ruhig genug, so dass der Hamster seinen Schlaf bekommt ?
Bin ich bereit die Kosten für Gehege, Verpflegung, Einrichtung und ggf. Tierarzt  aufzubringen?
Habe ich jemanden der sich liebevoll um das Tier kümmert wenn ich krank oder verreist bin?
Und ganz wichtig:  Weiß ich denn genug über das Tier ?

Wenn man all diese Fragen ehrlich mit einem klaren  „Ja“ beantworten kann, steht der Anschaffung nicht mehr viel im Wege.

Richten sie das Gehege komplett ein bevor Sie den neuen Mitbewohner zu sich holen. Überlegen Sie sich vor der Anschaffung ob es nicht sinnvoller wäre ein Tier aus dem Tierheim zu holen. Mitunter sitzen dort schon sehr zahme und auch noch junge Tiere die dringend ein neues, artgerechtes zu Hause suchen, aber auch Tiere die schon sehr viel durchgemacht haben und ein liebevolles zu Hause mehr als verdient hätten sitzen dort und warten.
Bei Zoogeschäften kann man sich nie so sicher sein, woher die Tiere stammen und wie die Zucht ausgesehen hat. Auch werden die Tiere dort alles andere als gut gehalten, werden oft krank abgegeben oder es wird gesagt sie seien jünger als sie wirklich sind. Da die Tiere meistens auch nicht nach Geschlechtern getrennt werden holt man sich nicht selten ein schwangeres Weibchen nach Hause, mitunter auch eines das eigentlich nach den Aussagen des Verkäufers ein Männchen sein sollte.
Ich persönlich beziehe meine Tiere lieber aus dem Tierheim, da mir das Risiko zu groß ist evtl. einen unseriösen Züchter zu unterstützen.

Es gibt neben dem Tierheim, noch weitere Möglichkeiten, wie z.B eine private Vermittlung von Leuten die ungewollt an Nachwuchs gekommen sind. Im Internet finden sich zahlreiche Vermittlungsstellen.

Eingewöhnung

Besorgen Sie sich eine größere Box um das Tier abzuholen, am besten eine die Sie ins Gehege stellen können, so dass das Tier selbst entscheiden kann, wann es rauskommen will.
Lassen sie den Kleinen erstmal einen Tag ganz in Ruhe, denn eine ganz neue Umgebung ist so schon genug Stress.
Am nächsten Tag können Sie anfangen den Kleinen zu beobachten wenn er wach ist. Fangen Sie im Verlauf der Woche an mit ihm zu reden, damit es sich an ihre Stimme gewöhnt. Wenn er sich für Sie anfängt zu interessieren können sie anfangen im Leckerbissen aus der Hand zu reichen, aber erschrecken Sie nicht wenn er hineinzwickt, das machen die meisten Hamster nur um auszutesten, ob da etwas Fressbares ist. Geben Sie dem Kleinen Zeit um sich an alles zu gewöhnen und zwingen Sie ihn zu nichts. Lassen Sie ihn von alleine auf ihre Hand klettert.
Meistens werden die Kleinen Schritt für Schritt zahm, das kann aber auch mal 3 Monate dauern. Mitunter kommt es jedoch auch vor, dass einige Tiere gar nicht zahm werden.

 

Das Gehege




Hamster und auch Zwerghamster brauchen eine Menge Platz.
Minimum ist ein Gehege mit den Maßen 100cm L*50cm H *50cm B. Zu empfehlen ist jedoch ein Gehege mit einer Grundfläche von einem Quadratmeter (100L*100*B*50x) oder größer.
Das Gehege sollte mit mehreren Etagen ausgestattet sein, so erhöht sich die Fläche die den Tieren zur Verfügung steht.
Verzichten Sie auf Gitteretagen. Die Tiere bleiben mit den Füsschen hängen und können sich Brüche zuziehen.
Die Einstreu sollte ca. 10cm oder höher  sein, da alle Hamster gerne buddeln, graben und Gänge anlegen.
Der Gitterabstand sollte ca. 0,8cm betragen (0,6-0,7cm für Robos). Bei zu großen Gitterabständen versuchen die kleinen sich durchzuquetschen, klemmen sich ein oder brechen aus und verletzen sich womöglich oder sind erstmal unauffindbar.

Die Einrichtung

Man sollte auf alles aus Plastik möglichst verzichten, vor allem Röhren oder Häuser sollten eher aus unbehandeltem Holz sein. In Plastikhäusern und Röhren herrscht eine äusserst schlechte Luftzirkulation und abgenagte verschluckte Splitter sind nicht verdaulich und können sogar zum Tod des Tieres führen.
Achten sie auf spitze Kanten, an denen sich der kleine verletzen könnte oder auf Gegenstände in denen sich der kleine einquetschen könnte, diese gehören nicht ins Hamsterheim.

Vorhanden sein sollten mind. zwei ausreichend große Schlafhäuser (z.B. 14.5 x 12.5 x 8.5 cm) Man kann auch Häuschen mit mehreren Kammern nehmen, das ist artgerechter.
Der Deckel sollte abnehmbar sein, damit man ganz bequem, wenn der Hamster grad nicht im Häuschen ist, gebunkertes Frischfutter herausnehmen kann oder das Klo kontrollieren kann , ohne eine komplette Unordnung für das Tierchen  zu hinterlassen.

Als Nistmaterial können Sie unparfümiertes Toiletten-oder Küchenpaper nehmen.
Es sollte nicht wasserfest oder reißfest sein.
Auch Heu und Stroh eignen sich sehr gut als Nistmaterial.
Nicht geeignet ist Hamsterwatte, auch wenn voll verdaulich drauf steht, ist sie es nicht.
Es kann zu Verklumpungen im Darm oder in den Backentaschen kommen.
Hamsterwatte zieht Fäden und so besteht die Gefahr, dass die Tiere sich etwas Einschnüren.
Baumwollfäden oder Stoffreste sind oft chemisch behandelt, ziehen ebenfalls Fäden und sind auch nicht verdaulich, von ihnen ist ebenfalls abzuraten.

Ein absolutes Muss ist auch ein artgerechtes Laufrad. Es sollte an der Seite an der es befestigt wird geschlossen sein, damit sich der Hamster nicht verletzt. Zudem sollte die Lauffläche geschlossen sein, aber nicht glatt, sehr gut ist eine Lauffläche mit kleinen Einkerbungen, damit der Hamster nicht ausrutscht.  Das Laufrad sollte einen Durchmesser von ca. 25 bis 27 cm haben, vor allem für Robos sollte es nicht größer als 25cm werden.

Nicht geeignet sind kleinere Räder, an ihnen ziehen sich die Tiere  schlimme Rückenschäden zu, da sie gebogen laufen müssen (vorne hoch, hinten runter).
 In  Metallrädern können sich die kleinen Einquetschen (Schereneffekt) oder mit den Füßchen hängen bleiben. Die herkömmlichen Plastikräder sind oft zu klein, auch können die kleinen mit den Füßchen an den Sprossen hängen bleiben.
Ein Laufradtest ist hier zu finden:  (http://www.hamsterinfo.de./Laufradtest/laufradtest.htm )

 

Zur Grundausstattung eines Hamsterheims, gehört ebenfalls ein Sandbad. Die Tiere haben ein sehr dickes Fell und brauchen den Sand um es zu reinigen und ihr Fell zu Pflegen, wenn die Tiere sich im Sand rollen, wirkt das wie ein Kamm der Ungeziefer, Hautschuppen und Dreck entfernt. Gut geeignet sind größere Schalen (z.B aus Keramik) aber auch riesige Boxen sind gerne gesehen. Benutzen Sie Attapulgus-Sand oder  Sepiolith-Sand. Bausand oder Vogelsand ist oft scharfkantig und führt zu Spliss.
Einen Sandtest finden Sie hier: (http://www.hamster-ratgeber.de/badesand.htm)

Auch ein Hamsterklo gehört ins Gehege. Die meisten Hamster sind von Natur aus sehr saubere Tiere, wird eine kleine Keramikschale mit Sand angeboten, benutzen sie diese immer gerne. Manche Tiere benutzen aber auch das Sandbad für ihr tägliches Geschäft.
Sie sollten jeden Tag Köttel entfernen, im Sand entstehen durch den Urin kleine Klümpchen die ebenfalls leicht herauszunehmen  sind. Alle zwei bis drei Tage (je nach Verschmutzung) sollten sie das Klo reinigen und neuen Sand einfüllen.
Auch ein kleines Klo im Schlafhaus hat sich in der Heimtierhaltung sehr bewährt. Viele Tiere pinkeln ins Häuschen und auf ihre Vorräte, weil sie zu faul sind Tagsüber heraus zu kommen und ihr Geschäft draußen zu erledigen.

Die weitere Einrichtung richtet sich voll und ganz nach ihrem Geschmack.
Sie können ungeleimte Klorollen , Küchenrollen oder Geschenkpapierrollen anbieten.
Grasnäster sind ebenfalls sehr beliebt, achten Sie aber darauf, dass sie kein Drahtgestell haben, das kann zu schlimmen Verletzungen führen, wenn die Tiere versuchen sie auseinander zu nehmen.
Auch Gasbetonsteine aus dem Baumarkt lassen sich sehr leicht zu Höhlen umbauen, führen Sie die Arbeiten aber nie im Gehege durch, da das eine ziemlich staubige Angelegenheit ist.
Labyrinthe aus Pappe oder Holz  können einfach zusammengebaut werden und viele Hamster schlafen auch gerne in ihnen.
Sorgen Sie für eine raue Fläche, über die ihr Hamster laufen muss, so kann der Kleine seine Krallen gut abnutzen.
Korkröhren, Baumstümpfe mit Durchgang, oder auch Mangrovenwurzeln eigenen sich ebenfalls sehr gut zur Einrichtung.
Korkmatten oder Hanfmatten eignen sich besonders gut um Gitteretagen abzudecken.

Neue Einrichtungsgegenstände sind vor der Benutzung durch das Tier ordentlich zu reinigen.
Verzichten Sie jedoch auf chemische Reiniger. Geeignet ist heißes Wasser oder ein Dampfgerät aber auch die Kühltruhe lässt sich  gut zum Ungeziefer abtöten benutzen (Lassen sie die Gegenstände ca. eine Woche drin). Lassen Sie nach der Reinigung alle Gegenstände gut durchtrocknen.

Ein Möglichkeit zur Wasseraufnahme sollt in keinem Gehege fehlen. Sie können Tränken aus dem Zoohandel benutzen, diese müssen jede Woche ordentlich gereinigt werden, da in ihnen sehr leicht Bakterien entstehen. Bieten Sie zusätzlich auch eine kleine Wasserschale an, das ist natürlich und wird mitunter lieber angenommen als eine Tränke.
Das Wasser sollte jeden Tag gewechselt werden.

Ernährung

Die Ernährung richtet sich nach der Hamsterart die Sie pflegen.
Dsungaren und Campbell bekommen in erster Linie Gräser, Grassamen und Insekten.
Der Anteil an tierischem Eiweis sollte bei etwa 40% liegen.
Robos bekommen größtenteils Gräser, Kräuter  und Gras- und Kräutersamen. Der Anteil des tierischen Eiweis sollte  bei etwa 10%  liegen.
Chinesische Zwerghamster bekommen Samen, Kräuter, Gräser, Getreide, Früchte und Insekten. Der Anteil an tierischem Eiweis sollte bei ca 30% liegen.

Getreide: Dies kann z.B. Hafer, Haferflocken, Gerste, Dinkel, Roggen, Flachsrispe, Hirse, Weizen, Sesam, Mais, aber auch anderes sein. Wichtig ist, dass es sich um spezielles Zwerghamsterfutter handelt

Kleinsämereien
: Kammgras, Rohrschwingel, Knaulgras, Weidelgras,Löwenzahn, Fenchel, Brennessel, Dill, Petersilie, Perilla, Negersaat, Hanf, Kardi, Leinsaat

Zweige:
Apfelbaum, Birnbaum, Haselnussstrauch, Heidelbeerbusch, Johannisbeerbusch, usw.

Kräuter/Blüten
:  dürfen frisch und getrocknet gegeben werden, wegen des hohen Kalziumsgehalt jedoch rationiert: Basilikum, Dill, Gänseblümchen, Hafer, Weizen, Luzerne, usw.

Lebendnahrung:
 Besonders zu empfehlen sind getrocknete Bachflohkrebse, Grillen, Heimchen, Mehlwürmer(Achtung: Hoher Fettgehalt! Nur etwa 2mal die Woche einen). Alternativen zu dieser lebenden eiweißhaltigen Nahrung sind Magerquark(selten), Magermilchjoghurt(selten), Hüttenkäse(salzfrei), gekochte Eier oder Trockenfutter für Hunde oder Katzen (ohne Taurin! 22%Rohprotein und 4-5%Rohfett.) Auch Vogelweisfutter kann gereicht werden.

Obst: Nur 2 - 3 x die Woche als Leckerchen: Apfel, Bannane(selten) ,Birne(sehr selten), Kiwi (selten), usw. Unverträglich ist unter anderem Steinobst

Gemüse:
täglich eine angemessene Menge zb.: Endivien, Fenchelknollen, Gurken, Kohlrabi(selten), Möhren(ohne Grün), Paprika(Strunk entfernen), Steckrübe/Kohlrübe, Tomaten(ohne Grün, ohne Kerne und Weiches), Mais(mit Blättern, frisch und getricknet)

Leckerbissen:
 Gelegentlich kann man eine kleine Menge Reisflocken(Flocken werden besser vertragen als trockene Reiskörner, Reis zieht Wasser!),eine Erdnuss, eine kleine Menge Sonnenblumenkerne  oder einen Kürbiskern geben. Aber auch mal ein sehr kleines Stück Wallnus (hoher Fettgehalt) in der Schale.
Eine ausführliche Liste, was in welchen Mengen gefüttert werden darf und was nicht finden Sie hier :  http://www.diebrain.de/zw-frischfutter.html
Eine exemplarische Futtermischung für die hier aufgeführten Zwerghamsterarten finden Sie hier : http://www.diebrain.de/zw-futter.html
Futter wird niemals im Napf gereicht. Verstreuen Sie täglich eine angemessene Menge im Gehege.
Wichtig:  Nicht geeignet ist Futter in dem Melasse oder Honig enthalten ist, sowie Stärke. Solch ein Futter führt oft zu Darmproblemen, Übergewicht, Karies, Mangelerscheinungen (zu viel Fett zu wenig Rohfasern), Zuckerkrankheit, verklebte Backentaschen usw.
Auch Nagerstangen und andere als gesund betitelte Futterergänzungen aus dem, Zoohandel enthalten oft diese Stoffe und daher ist auch von ihnen abzuraten. Angeblich für die Zahnpflege geeignet, schaden sie dem Tier wegen den oben genannten Folgen mehr als sie nutzen. Bieten Sie zur Zahnpflege besser Zweige an.
Auch Jogurthdrops schaden mehr als sie nutzen. Sie enthalten ebenfalls eine Menge Zucker und Fett, etwas  Naturjogurth eignet sich da um einiges besser als Eweisquelle.
Ausfürhlich:  http://www.diebrain.de/zw-snacks.html

Salzlecksteine/Mineralsteine/Nagersteine/Vitamine
Ein gelegentliches Lecken oder Nagen an Nagersteinen, Mineral- und Salzlecksteinen ist im Grunde nicht schädlich, aber auch nicht nötig, denn bei einer ausgewogenen Ernährung, bekommen die Tiere alles was sie brauchen über ihr tägliches Futter. Unter Umständen können diese Dinge aber auch schädlich sein.
Einen ausführliche Beschreibung findet Sie hier:  http://www.diebrain.de/zw-vitamine.html


Pflege:


Sie sollten ihren Hamster jeden Tag aufmerksam beobachten. Oft machen sich Krankheiten nur an kleinen Verhaltensänderungen bemerkbar. Achten sie darauf ob der Kleine frisst und aktiv ist. Wechseln sie täglich das Wasser und verstreuen und verstecken Sie täglich eine angemessene Menge Futter und geben Sie täglich Frischfutter. Gewähren Sie dem Kleinen täglichen Auslauf. Kontrollieren Sie alle zwei Tage das Schlafhaus und wöchentlich den Allgemeinen Zustand des Tieres (siehe Steckbrief).
Einen exemplarischen Pflege- und Fütterungsplan finden sie hier: http://www.diebrain.de/zw-pflege.html

Wenn der Hamster doch mal krank werden sollte, ist ein Tierarztbesuch unerlässlich, nicht alle Tierärzte kennen sich mit Hamstern sehr gut aus und nicht selten werden Fehldiagnosen gestellt oder zu falschen Medikamenten geraten. Es ist hilfreich sich vor dem Besuch beim Tierarzt über mögliche Ursachen oder Behandlungen informiert zu haben.
Einen ausführlichen Text zur Gesunderhaltung und möglichen Krankheiten finden Sie hier : http://www.diebrain.de/zw-tuv.html

Erstellt von Daniela Braun (Traumfaengerin) Quelle: http://www.diebrain.de/zw-index.html

 

Autor: Traumfängerin 0 Kommentare Druckansicht
Letzte Änderung: 10.05.2006, 14:10 Angesehen: 145772 -
-- PSCRIPT Artikel 0.98 beta © Thomas Ehrhardt, 2002-2003 --

(c) 2000-2018 by nagerforum.com, Redaktion: Jens